Petersberger Strategietage 2026: Wenn KI-Gespräche auf Augenhöhe stattfinden

Die Petersberger Strategietage
Die Petersberger Strategietage gehören zu den exklusivsten Fachveranstaltungen der deutschen Baubranche. Im Steigenberger Grandhotel Petersberg in Königswinter kommen über zwei Tage die Unternehmer, Geschäftsführer und hochrangigen Führungskräfte der Mitgliedsunternehmen des Bauindustrieverbandes NRW zusammen. Organisiert wird das Event jährlich von der BWI-Bau GmbH. Das Format kombiniert Fachvorträge mit intensivem Austausch auf Führungsebene.
nextCX war in diesem Jahr mit einem Vortrag vertreten.
Thematischer Aufbau und Referenten
Das Generalmotto 2026 lautete: "Unternehmertum = UnternehmerTun: Von der Erkenntnis zur Umsetzung. Veränderungen in Unternehmen erfolgreich gestalten." Ein Thema, das die gesamte Veranstaltung wie ein roter Faden durchzog.
Den Auftakt machte Dr. Alexander Börsch, Chefökonom bei Deloitte Deutschland, mit einem Perspektivvortrag zur geopolitischen Zeitenwende und ihren Auswirkungen auf die deutsche Wirtschaft. Dr. Steffi Burkhart, Generationen- und Zukunftsforscherin, folgte mit einem Initiativvortrag über den Übergang vom Generationenvertrag zum Technologievertrag in der Baubranche.
Am zweiten Tag wurden vier Perspektiven auf das Generalmotto beleuchtet. Philip Echtermeyer, Gründer von nextCX, beleuchtete die Projektebene mit seinem Vortrag über messbare KI-Strategien im Mittelstand. Stefan Brock vom AI Excellence Center von HPE Hewlett Packard Enterprise betrachtete die Arbeitsebene und die Kollaboration von Mensch und KI. Auf der Kundenebene diskutierte RAin Dr. Birgit Franz IPA-Vergütungsmodelle als Anreiz oder Abschreckung. Gilbert Peiker vom Bayerischen Staatsministerium schloss mit einem Praxisbericht zur partnerschaftlichen Projektabwicklung bei Straßeninfrastrukturvorhaben. Den Abschluss bildete eine Podiumsdiskussion mit Vertretern aus Infrastruktur, Bauunternehmen und Wissenschaft.
Mehr als Vorträge
Was die Strategietage auszeichnet, ist die Tiefe der Gespräche, die abseits des offiziellen Programms entstehen. Beim Sektempfang, beim gemeinsamen Abendessen, in den Pausen zwischen den Vorträgen. Es sind genau diese Momente, in denen die Unternehmer Klartext reden über die Themen, die sie gerade umtreiben.
KI war dabei allgegenwärtig. Nicht als Buzzword, sondern als ernsthafte Fragestellung: Was bringt es wirklich? Wo setzt man an? Wie vermeidet man, Budget in Projekte zu investieren, die am Ende ins Leere laufen? Die Gespräche waren substanziell, die Teilnehmer kritisch und neugierig zugleich. Die hervorragende Organisation der BWI-Bau GmbH hat dafür den richtigen Rahmen geschaffen.
Philip Echtermeyers Vortrag: Hebelwirkung statt Hype
Philip Echtermeyer, KI- und Automatisierungsexperte und Gründer von nextCX aus Koblenz, hielt auf den Strategietagen den Vortrag "Hebelwirkung statt Hype: KI-Aktionismus ist keine Strategie, messbarer Prozessgewinn schon!". Ein Titel, der Programm ist.
Denn der Markt wird aktuell überschwemmt von KI-Versprechen. Jedes Tool verspricht Prozessgewinne, jeder Anbieter eine Revolution. Das Ergebnis: Unternehmen investieren, bekommen aber kein messbares Ergebnis. Der Vortrag hat sich mit drei konkreten Hebeln beschäftigt, mit denen Unternehmen KI-Projekte tatsächlich erfolgreich umsetzen.
1. Hyperautomatisierung und Anbieterunabhängigkeit
Der erste Fehler, den viele Unternehmen machen: Sie binden sich an einen Anbieter. Ein Tool, ein Ökosystem, eine Abhängigkeit. Wer KI strategisch einsetzt, denkt in Prozessen und nicht in Produkten. Hyperautomatisierung bedeutet, verschiedene Technologien sinnvoll zu kombinieren, anbieterunabhängig zu bleiben und die Kontrolle über die eigene Infrastruktur zu behalten.
2. Kleiner Start statt Big Bang
Große Transformationsprojekte scheitern häufig nicht an der Technologie, sondern an der Komplexität. Wer versucht, alles auf einmal umzubauen, verliert schnell den Überblick, das Budget und die Akzeptanz im Team. Der richtige Ansatz: klein starten, einen konkreten Prozess wählen, ihn messbar verbessern und dann skalieren. Ein funktionierendes Pilotprojekt überzeugt mehr als jede Präsentation.
3. Maßstab vor jede Investition setzen
Bevor irgendjemand ein Budget freigibt, muss eine Frage beantwortet sein: Was ist der konkrete ROI? Nicht als vage Schätzung, sondern durchgerechnet am eigenen Unternehmen. Wie viele Stunden werden eingespart? Wie viele Vollzeitkräfte entspricht das? Was kostet das im Vergleich zur Automatisierung? Wer diesen Maßstab vor jede Investition setzt, trifft bessere Entscheidungen und vermeidet teure Fehlgriffe.
Fazit
Die Petersberger Strategietage haben einmal mehr gezeigt, dass die Baubranche alles andere als technikfern ist. Die Entscheider stellen die richtigen Fragen. Was fehlt, sind klare Antworten ohne Marketingsprache.
Genau daran arbeitet nextCX.
KI-Projekte, die wirklich funktionieren?
Wenn Sie wissen möchten, wie nextCX KI-Automatisierung messbar und anbieterunabhängig umsetzt, melden Sie sich gerne direkt. Kein Pitch, kein Hype, sondern ein konkretes Gespräch über Ihren Prozess.
